Kein Winterschlaf beim TC Rothenburg – Herren schlagen TSV Ansbach mit 6:0

Wenn die Augen vom grellen Licht schmerzen und die Lobs an der Decke hängen bleiben, ist es wieder so weit. Die Winterrunde beginnt. Zu deren Auftakt am 11.10. trafen die Herren des TCR, wie schon im vergangenen Jahr, auf den TSV Ansbach und sie sollten im gesamten Spielverlauf keinen Satz abgeben.

Gegen die Kontrahenten aus der Residenzstadt, die mit einer sehr jungen Mannschaft antraten, fanden die Herren aus der Tauberstadt auf dem neuen Untergrund sofort ins Match. Ausgehend von einem sicheren, aber nicht weniger starken Aufschlag, überrollte Marque Berger schier seinen Gegner mit seinem druckvollen und variablen Spiel. Obwohl der Akteur des TSV Ansbach durch seinen zurückhaltenden Spielstil kein Tempo bot, ließ Benedikt Schulz ihm nach kleinerer Startschwierigkeiten keine Chance.

Felix Staudacher demontierte sein Pendant, das im Sommer noch in der Jugend spielte, in einem ungleichen Duell und ließ ihm keinen einzigen Spielgewinn. Größere Schwierigkeiten hatte die Rothenburger Nummer 1 Frank Klameth. Trotz des großen Unterschieds in den Leistungsklassen gelang es dem Ansbacher, das Spiel mit seinen soliden und sicheren Schlägen, die wenig Angriffsfläche boten, über weite Strecken offen zu gestalten. Letzten Endes setze sich aber die auf einem hohen Niveau befindliche Konstanz Klameths durch.

Somit war der Spieltag bereits nach den Einzelpartien entschieden. Dies veranlasste die Rothenburger, die für die Doppel aus dem Vollen schöpfen konnten und mit drei frischen Spielern antraten, aber keinesfalls dazu, nun das Spiel etwas laufen zu lassen. Die Kombination Berger/Glanz sorgte wohl für einen neuen Rekord, was die Spielzeit betrifft. Nach guten 20 Minuten reiner Spielzeit war ihr Match gegen die

in allen Belangen sichtlich überforderte Jugendpaarung aus Ansbach bereits beendet. Die Rothenburger Hörber/Holstein sahen sich einem ebenbürtigen Doppel gegenüber, das keinerlei Mühe mit den schnellen Grundschlägen der Reichsstädter hatte. Nachdem zu Beginn jeder Aufschläger sein Service halten konnte, genügte schließlich ein Aufschlagverlust, um den ersten Satz nach Rothenburg zu holen. Anschließend verpassten es Hörber/Holstein trotz zahlreicher Chancen, sich entscheidend abzusetzen. Dies nutze die Ansbacher Paarung, um ihrerseits mit 5:2 davonzueilen. Nun nahm Jan Hörber das Spiel in die Hand und es waren seine Führungsqualitäten, die seinem Partner neuen Kampfgeist einhauchten. Im Folgenden gewannen die Rothenburger alle Spiele und am Ende auch das Match.

Einzel:

  • Frank Klameth: 6:4; 6:2
  • Marque Berger: 6:1; 6:2
  • Felix Staudacher: 6:0; 6:0
  • Benedikt Schulz: 6:2; 6:2

Doppel:

  • Jan Hörber/ Jonas Holstein: 6:4; 7:5
  • Marque Berger/ Stefan Glanz: 6:0; 6:1