Damen 30 auf Erfolgskurs!

Schon bei der Ankunft in Ebermannstadt wusste man es wird ein guter Tag werden, denn die Rothenburger Damen 30 fühlten sich sichtlich wohl auf der sehr schönen Anlage in der fränkischen Schweiz. Zur Begrüßung und um die Nervosität zu bekämpfen wurde von den Gegnerinnen erstmal ein „kleiner Feigling“ gereicht und gemeinsam bekämpft. So startete man also bei bestem Tenniswetter bestens gestärkt in die erste Runde.

Kathrin Schmitt war leider den ganzen Tag verzweifelt auf der Suche nach ihrer Vorhand und haderte mit ihrem Spiel, was ihre Gegnerin für sich nutzte und in zwei Sätzen gewinnen konnte.

Julia Ehrlinger und Evi Glanz mussten wieder einmal den Match-Tiebreak in ihrem Einzel bestreiten. Beide konnten den ersten Satz zwar für sich entscheiden, gaben den zweiten aber ab, wo sich auch deutlich wieder die Nervosität und die damit verbundenen Fehler einschlichen. Im entscheidenden Tiebreak konnten sie zum Glück wieder punkten und den Sieg einfahren. 

In Runde zwei vergoß die an eins gesetzte Svenja Hörber kaum eine Schweißperle. Sie dominierte in ihrer momentan überragenden Verfassung das Spiel und ließ ihrer Gegnerin keine Chance. 

Auch Elke Kellermann gewann ihr Einzel klar in zwei Sätzen. Elke und ihre Kontrahentin lieferten sich zwar immer wieder lange Ballwechsel, was die Rothenburgerin allerdings keineswegs in die Bredouille brachte. 

Dann kam es zum „showdown“ an Platz 5. Tina Präger und ihre Gegnerin duellierten sich in einem intensiven Spiel mit ewig andauernden Rallyes, wobei man auch schon mal den Überblick über den aktuellen Spielstand verlieren konnte. Die laufstarke Tina verlor allerdings nie ihren Kampfgeist und ihr Lächeln, was ihrer Gegnerin dann so manches mal zu schaffen machte. Letztendlich musste sich dann Tina nach über zwei Stunden, und unter voller Aufmerksamkeit ihrer Teamkolleginnen im Match-Tiebreak geschlagen geben. Dies kann man zwar bei diesem Spiel kaum als Niederlage ansehen, denn es war ein Spiel auf Augenhöhe, aber die Punkte blieben leider in der fränkischen Schweiz.

So wurden bei einem Stand von 4:2 die Doppel gespielt und es galt sich noch mindestens ein Doppel zu holen. Man ließ die Paarungen schon wie die letzten beiden Spieltage Hörber/Glanz und Kellermann/Präger. Lediglich die Paarung Schmitt/Ehrlinger war noch nicht erprobt und man entschied sich für den „Versuch“ im Einser-Doppel von dem man sich anfangs noch nicht viel erhoffte.

Die beiden harmonierten allerdings perfekt. Kathrin gelang es immer wieder am Netz sowie mit Sicherheit von der Grundlinie zu punkten und Julia ersetzte die noch nicht wieder vollständig gefundene Vorhand von Schmitt perfekt. Mit Freude am Spiel holten sie sich auch den ersten Satz, verloren aber dann den zweiten an die besser ins Spiel gekommenen Gegnerinnen. 

Auch bei den anderen beiden Paarungen verlief der erste Satz zu Gunsten der Tauberstädterinnen und man dachte der Sieg wäre nicht mehr zu nehmen. Allerdings schlich sich dann erstmals Unsicherheit im Doppel bei Kellermann/Präger ein und man gab den zweiten Satz ab. Und auch Hörber/Glanz konnten diesen nicht mehr für sich entscheiden. Wie kann es bei den Damen 30 auch anders sein, 3 Match-Tiebreaks wurden gespielt. Nach drei vergebenen Matchbällen mussten Hörber/Glanz dann leider doch noch ihren Gegnerinnen gratulieren. Auch im 3er Doppel musste man sich letztendlich nach dem Tiebreak geschlagen geben. Das „neue Doppel“ musste es also richten. Und so sollte es auch sein, nach 10:7 jubelten die TCR Damen „Corona konform“ und hatten den 5:4 Sieg eingefahren.

Zum Schluss bleibt es nur noch den Damen 30 aus „Ebs“ für die Gastfreundschaft und den tollen gemeinsamen Tag zu danken.

Einzel:

Svenja Hörber: 6:2, 6:2

Kathrin Schmitt: 3:6, 3:6

Elke Kellermann: 6:1, 6:2

Julia Ehrlinger: 6:3, 2:6, 10:4

Tina Präger: 4:6, 6:4, 8:10

Evi Glanz: 6:1, 5:7, 10:3

Doppel:

Schmitt/Ehrlinger: 6:3, 4:6, 10:7

Hörber/Glanz: 6:3, 3:6, 11:13

Kellermann/Präger: 6:4, 4:6, 5:10