Der Bann ist gebrochen – Erster Sieg für die Herren 50 in der Bezirksliga!

Gegen TB Johannis 1888 aus Nürnberg wurde die Serie von teils unglücklichen Niederlagen beendet und mit 5:4 die ersten Punkte eingefahren.

Sichtbares Zeichen der Wende war die Partie an Position 1. Peter Staudacher lieferte sich ein hochklassiges Duell mit seinem Gegner, musste jedoch nach gewonnenem ersten Satz den zweiten abgeben. Im Super-Tiebreak hatte er in dieser Saison bisher in drei Partien das Nachsehen, gegen die laufstarke Nürnberger Nr. 1 behielt der jedoch mit 10:6 die Oberhand.

Auf Position zwei holte sich Rainer Brahm nach einem Blitzstart der ersten Satz mit 6:1, musste dann aber zusehends seinen Reisestrapazen vom Vortag Tribut zollen, verlor den zweiten Satz mit 5:7 und zog auch im Super-Tiebreak mit 5:10 den Kürzeren.

Andy Mayer kämpfte auf Position 3 leidenschaftlich, musste jedoch die Überlegenheit seines Gegners anerkennen und unterlag in zwei Sätzen.

An Position 4 feierte Erich Kleinschrot ein erfolgreiches Comeback, hielt seinen Gegner in Schach und gewann in zwei Sätzen.

Axel Zeuleis kam an Position 5 mit der unorthodoxen Spielweise seines Gegenübers nicht zurecht und gab den ersten Satz ab. Mit unglaublich viel Geduld kämpfte er sich ins Match zurück, gewann den zweiten Satz mit 6:2, wurde aber im Super-Tiebreak ausgebremst. Nach einigen unglücklichen Bällen unterlag er deutlich mit 3:10.

An Position 6 zeigte sich Uli Schieber spielstark, brachte mit seiner intelligenten, variablen Spielweise seinen Gegner zur laut hörbaren Verzweiflung und sicherte sich in zwei Sätzen das Match.

Im Spitzendoppel zeigten Staudacher/Brahm ihre bewährten Qualitäten, holten sich sicher den ersten Satz und entschieden auch den zweiten Satz im Tie-Break routiniert mit 7:5 für sich.

Auf Position 3 kamen Kleinschrot/Schieber nicht ins Spiel, produzierten zu viele eigene Fehler und unterlagen klar in zwei Sätzen.

Beim Stand von 4:4 musste die Entscheidung im Zweierdoppel fallen.

Dort lieferten sich Mayer/Rolf Weis einen großen Fight mit ihren Gegnern.

Beide harmonierten prächtig miteinander, insbesondere Rolf Weis imponierte mit seiner Aufschlagspräzision und seinen wuchtigen Vorhandschlägen.

Nach gewonnenem erstem Satz wurde der zweite knapp mit 5:7 abgegeben. Im Super-Tiebreak, der mit den letzten Strahlen des Tageslichtes kurz vor 22.00 Uhr beendet wurde, hatten die Rothenburger mit 10:5 das bessere Ende für sich und holten den umjubelten siegbringenden Punkt.“