Heimspiel des TCR Herren 50 – TC Ingolstadt vom 01.06.19 endete 3:6.

Im Tabellenkeller eingenistet – auch im vierten Match setzte es eine Niederlage“ 

Weiterhin trat die Mannschaft ohne die bewährten Stammkräfte Herrmann Schiffermüller und Wilhelm Schurz an. Obwohl die Oberbayern drei Partien wegen Verletzungen aufgeben mussten, konnten die Rothenburger kein Kapital daraus schlagen und blieben in den restlichen Matches ohne Punkte.

Der Höhepunkt des Spieltages war eindeutig in der Einserpartie angesiedelt.

Peter Staudacher war im ersten Satz in allen Belangen überlegen, spielte extrem sicher und holte sich den Satz mit einem beeindruckenden 6:0. Im zweiten Satz stellte der Gegner sein Spiel um, kam besser ins Match und glich aus.

Wähnte man sich ob des folgenden Super-Tiebreak sicher, schlimmer als im letzten Heimspiel könne es nicht werden, als Staudacher mit 13:15 unterlag, so wurden die zahlreichen Zuschauer eines Besseren belehrt. Nach mehreren Matchbällen auf beiden Seiten, einem Zwischenstand von 15:15 fiel die Entscheidung schließlich mit 18:20 wiederum gegen die Rothenburger Nr. 1!

Auf Position zwei gelang es Rainer Brahm nicht, dem agilen und sicheren Gegenüber sein Spiel aufzuzwingen und unterlag in zwei Sätzen.

Im Match auf Position drei unterlag Andy Mayer im ersten Satz 1:6, nutzte eine verletzungsbedingte Einschränkung seines Gegenspielers zur 3:0 Führung im zweiten Satz. Im Hinblick auf die bevorstehenden Doppel gab der Ingolstädter das Match auf.

Im Spiel auf Position vier trat der Gegner gegen Axel Zeuleis wegen Verletzungen nicht an.

Ulrich Schieber kämpfte auf Nr. 5 verbissen gegen den schlagstarken Ingolstädter, unterlag jedoch klar in zwei Sätzen.

Auf Position 6 zeigte sich der kurzfristig eingesprungene Oberbürgermeister Walter Hartl beeindruckend laufstark und sicher, musste sich jedoch nach einer sehenswerten Energieleistung seinem Gegner ebenfalls in zwei Sätzen geschlagen geben.

So wurde die Einzelrunde mit 2:4 beendet.

Im Einserdoppel standen den Rothenburgern Mayer/Zeuleis wie erwartet die beiden „angeschlagenen“ Spieler gegenüber. Nachdem die Rothenburger den ersten Satz mit 7:6 für sich entschieden, gab der Gegner auf.

Im Zweierdoppel sahen sich Brahm/Schieber zwei Könnern gegenüber. Obwohl sie nie aufsteckten und alles versuchten, gelang es ihnen nicht, den Gegner zu kontrollieren und unterlagen klar in zwei Sätzen.

Auch im Dreidoppel wehrten sich Kleinschrot/Hartl nach Kräften gegen die Autostädter. Besonders Hartl glänzte mit blitzschnellen Reaktionen am Netz, trotzdem zogen sie mit zwei klar verlorenen Sätzen etwas zu deutlich den Kürzeren.

Ernüchternd ist festzustellen, dass neben den verletzungsbedingt erzielten Punkten kein einziges Match siegreich gestaltet werden konnte.“